’n guten!

73069817_547916506008935_2059932878564753408_nLeuchtturm Café
Cafés und Restaurants, für die ich zumindest ein Weilchen auf dem Rad sitzen muss, sind mir prinzipiell schon ein Stück weit sympathisch. Eine großzügige Portion Sahne schmeckt doch etwas besser, wenn man dafür nicht nur aus der Haustür fallen muss. Von der Terrasse des Leuchtturm Cafés hat man direkten Blick auf (ihr ahnt es schon) den Leuchtturm, der zwar leider seit meiner Ankunft wegen Bauarbeiten geschlossen ist, aber dennoch einen schöneren Ausblick bietet, als würde man einfach auf eine Hauswand schauen. Draußen sitzt man auf jeden Fall sehr gemütlich; die Einrichtung des Cafés ruft nicht unbedingt meinen Namen. Im Café ist Selbstbedienung angesagt, was man vor allem aus Großstädten vermehrt kennt. Ich finde das zwar völlig in Ordnung, bin aber doch eher Fan von klassischem Service. Im Sommer mit der angeschlossenen Düne13 im Erdgeschoss auf jeden Fall eine super Adresse.

Zweite Heimat NorderneyZweite Heimat
Im Restaurant Zweite Heimat wäre ich ohne das Internet wahrscheinlich nie gelandet; irgendwie liegt es einfach immer eher auf dem Weg als in der Nähe eines Ziels – und Haus und Schild sind mir im Vorbeifahren nie direkt ins Auge gesprungen. Gut also, dass mir bei der Restaurantsuche bei Google vielversprechende Fotos vom Essen angezeigt wurden. Das Restaurant ist gemütlich, aber nicht mit Deko überladen bzw. zu urig eingerichtet – sondern genau so, dass man sich dort wohlfühlen kann; der Service trägt ebenfalls dazu bei. Das Essen ist superlecker und: Kommt in riesigen Portionen daher. Ich kann viel essen und habe meinen Stolz; dennoch habe ich für künftige Besuche schon einmal angefragt, ob man auch kleinere Portionen bestellen kann: Man kann!

Restaurant am Flugplatz
Klar könnte ich meine Blogeinträge auch im Büro schreiben und ja, ein Laptop lässt sich auch hervorragend in Jogginghosen vom Bett aus bedienen, aber: Meistens will ich raus und in ein Café, damit ich mich gezwungen sehe, mir wenigstens einmal täglich die Haare zu kämmen. Das Restaurant am Flugplatz wurde mir empfohlen, da man – während man den den Fliegern beim Landen und Starten zusieht – den wohl besten Milchreis der Insel essen kann. Ich entscheide mich dennoch für eine Kartoffelsuppe mit Krabben, die ziemlich lecker ist, und beginne, am Laptop zu arbeiten. Zu meinem Unglück fängt es nach einer Weile an zu regnen – und da sich Technik selten über Wasserbegegnungen freut, muss ich leider doch noch einen Kinderteller Milchreis und Milchkaffee bestellen. Der Milchreis ist lecker, dennoch würde ich mich mit der Auszeichnung „Bester Milchreis der Insel“ noch zurückhalten.  Dafür überzeugt der Milchkaffee aber auf ganzer Linie: löffelfester Milchschaum; damit bekommt man mich!

IMG_20191027_141827Restaurant zur Mühle
Da ich noch einen Inselticket-Gutschein für Windbeutel im Restaurant zur Mühle hatte und ich tatsächlich keine Ahnung hatte, was ich mir unter den Windbeuteln nach Mühlenart vorzustellen habe, startete ich letzte Woche meinen zweiten Versuch, diesen einzulösen. Beim ersten Mal entschieden wir uns letztlich für ein anderes Café, weil die Bedienung auf die Frage hin, ob wir auch draußen sitzen dürfen, ziemlich unfreundlich reagierte. Ich weiß, wie stressig der Gastro-Job hin und wieder sein kann; vielleicht waren wir auch die 23498324. Gäste, die sich an diesem Tag danach erkundigt hatten; dennoch ist und bleibt für mich Freundlichkeit Hauptkritikpunkt. Lieber warte ich bei freundlichem Personal zehn Minuten länger auf mein Essen, als mein Essen so schnell wie möglich ohne ein Lächeln serviert zu bekommen. Auch bei meinem zweiten Besuch hätte ich mir mehr Herzlichkeit gewünscht; die Windbeutel waren aber schön angerichtet und wurden schnell zum Tisch gebracht. Das Lokal ist von außen natürlich unschlagbar; ein Restaurant in einer Mühle eine wirklich gute Idee.

Goode WindGoode Wind
Das Goode Wind in der Gartenstraße ist vor allem für großartige Cocktails bekannt. Dazu kann ich kein Urteil abgeben: Ich hatte Bierdurst.
In der Inselkneipe ist es gemütlich; eine Atmosphäre, die dazu einlädt, etwas länger dort zu verweilen – und mehr zu trinken. Das Bier schmeckt, die Männer und Frauen hinter der Bar sind super freundlich und selbst die hausgemachten Shots, von denen ich eigentlich aus Gründen die Finger lasse, sind super lecker; „Apfelstrudel“, wenn ich mich recht erinnere.



Café Hygge
Im Café Hygge direkt am Fährhafen habe ich tatsächlich nur einen Milchkaffee getrunken bis meine Eltern abgereist sind, also kann ich (noch) nicht besonders viel dazu sagen. Es war ziemlich viel los, wie es wahrscheinlich meist zur Abreisezeit der Fall ist. Wir konnten dennoch einen Platz ergattern. Die Kuchen sahen echt gut aus, der Milchkaffee war außerordentlich gut; kostet aber auch einen Schein. Da im Café Hygge Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird und man einen schönen letzten (oder ersten) Blick aufs Meer genießen kann, ist der Preis (meine ich) gerechtfertigt.



De Vries
Auch im De Vries gab es nur Flüssignahrung für mich, bis es wieder aufhörte zu regnen. Das Restaurant direkt am Strand ist gemütlich eingerichtet und ich freue mich, dort einmal mehr Zeit zu verbringen, wenn die Insel (und das Restaurant) gen Winter leerer wird. So war es doch etwas voll und laut.


Atelier Art & Bar
Die Bar im Foyer des Kurtheaters ist nicht nur vor oder nach Kino- und Theaterbesuchen eine gute Idee, sondern immer der perfekte Ort, wenn man in richtig schöner, stilvoller, gemütlicher Umgebung entspannt einen bis viele Drinks zu sich nehmen möchte.


Wo ich bald Stammkunde sein dürfte:
Im Riffkieker kennt man mich mittlerweile, gleiches gilt für die Weisse Düne. Auch im Café Friedrich probiere ich mich nach und nach durch die Speisekarte – es ist einfach immer lecker.

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