März

89833594_200705954534468_2399085671173062656_nEndlich Frühling! Langsam mischen sich wenige graue Tage unter viele blaue Tage denn andersherum, ich konnte schon einige Male draußen auf der Terrasse frühstücken und mit Freunden und Peppa die Sonne genießen. Ohne Jacke nach draußen gehen können und bemerken, dass man gar kein schlecht gelaunter Mensch, sondern bei besserem Wetter tatsächlich ziemlich gut drauf ist: Der Frühling bringt eine echte Verbesserung der Laune und der gesamten Lebensqualität mit – und macht richtig Lust auf den Insel-Sommer.

Gut, eine gar nicht mal so kleine Einschränkung gibt es aktuell (und ich wette, jeder von euch kann das C-Wort schon nicht mehr so wirklich hören): Corona. Besonders ausgiebig möchte ich mich dem Thema aktuell auch nicht widmen – mein Blog bleibt also vorerst corona-freie Zone. Irgendwann erzähle ich bestimmt, wie ich die Zeit hier wahrgenommen habe, aber vorerst reicht es mir persönlich, Expertenmeinungen zu dem Thema zu lesen. Ich denke für uns alle bleibt die nächste Zeit spannend, ich zum Beispiel hätte noch letzte Woche nicht für möglich gehalten, dass Norderney tatsächlich „abgeriegelt“ wird.

Bleibt ruhig, besonnen, hört auf Experten, glaubt keinen Fake-News, passt aufeinander auf, bleibt gesund, seid lieb zueinander und handelt nicht egoistisch. Und für alle, die sich ärgern, weil der geplante Norderneyurlaub ins Wasser fällt: Es gibt so viel größeres Leid – und bald ist „eure Insel“ auch wieder für euch da! 🙂

Happy Kreativ

89863963_567969830596129_5330716135652327424_nDonnerstagabend, 19.30 Uhr, es hat seit Stunden nicht mehr wirklich aufgehört zu regnen und kalt ist es irgendwie auch – gut, dass mein nächster Termin im Trockenen stattfindet und zudem die Stimmung aufzuhellen verspricht: „Happy Kreativ“, ein Kreativkurs   unter Leitung von Sabine Ehrenberg.  Zur gemütlichen Stimmung in der wunderschönen Norderneyer Bibliothek passt auch die Teilnehmerzahl: Gerade einmal drei Leute werden an diesem Abend Karten mit maritimen Motiven gestalten. In anderen Monaten, wenn mehr los ist auf der Insel, seien auch die Kurse entsprechend voller, sagt mir Sabine Ehrenberg. Zu Beginn des Abends erklärt sie, mit welchen Materialien und Werkzeugen wir arbeiten können und zeigt, wie Wassertankpinsel anzuwenden sind und mit welcher Technik bestimmte Effekte entstehen können. Die beiden anderen Kursteilnehmer sind – was künstlerische Gestaltung angeht – deutlich erfahrener als ich und legen mit eigenen Ideen und einer Menge Know-How direkt los. Gut für Sabine Ehrenberg; schließlich fordert meine mangelnde Begabung nahezu Eins-zu-Eins-Betreung. Gefühlt habe ich zuletzt in der Schule mit bunten Stiften und Kleber gearbeitet.
89292971_2480643488915346_6321523391002050560_nNach einigen Hilfestellungen, weiteren Erklärungen (bei denen sie innerlich vielleicht die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat, es sich aber nie hat anmerken lassen) und einigen Neustarts, nimmt auch meine Karte langsam Gestalt an und wir vertiefen uns in kleiner Runde nicht mehr nur in die Bastelarbeit sondern auch in Gespräche über die Insel, unsere Heimatorte (die gar nicht so weit auseinander liegen) und anstehende Pläne für die nächsten Tage. Die Zeit vergeht wie im Flug; auch wenn ich nicht wie die anderen Teilnehmer von mir behaupten kann, dass ich bei Bastelarbeiten gut entspannen könnte – zu groß sind noch die „Versagensängste“. Am Ende bin ich dann aber doch ganz zufrieden mit den beiden Karten, die ich gestaltet habe – der Kurs ist aber schließlich auch „für jedes Level geeignet“. Weitere Kreativ-Kurs-Angebote sind unter anderem Handlettering, Malen mit Acryl oder Kreative Handyfotografie. Ich habe definitiv Lust bekommen, noch an weiteren Kursen teilzunehmen und kann euch die Kurse nur ans Herz legen – nicht nur bei schlechtem Wetter. Vielleicht entdeckt ihr ja eine neue Leidenschaft oder einen neuen Lieblings-Zeitvertreib.

Escape Room

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„Ahoi und Herzlich Willkommen im Piratennest! Eine Stunde habt ihr Zeit, um alle Rätsel zu lösen, den sagenumwobenen Piratenschatz zu finden und wieder zu flüchten. Schafft ihr es nicht, bleibt ihr für immer gefangen..“

Norderney ist um eine großartige Attraktion reicher: Am Golfhotel Richtung Leuchtturm gibt es seit wenigen Tagen einen Escape Room. Für die, die das Prinzip eines Escape Rooms bzw. Exit Spiels noch nicht kennen: In der Regel wird ein Team in einen Raum eingeschlossen und muss in einer angegebenen Zeit durch das Untersuchen der Umgebung, Finden von Hinweisen und Lösen von Rätseln diesem Raum wieder entkommen.

Der Escape Room auf Norderney ist – passend zur Insel – im Piratenstil eingerichtet und auch die dem Spiel zugrunde liegende Geschichte ist eine Piratengeschichte. Mitte dieser Woche testete ich mit drei Freunden „Das Piratennest“ und: Wir sind begeistert. Das Problem, an einem Bericht über einen Escape Room: Man darf und kann nicht besonders viel erzählen oder viele Fotos von den Räumlichkeiten hochladen – schließlich kann jeder Gegenstand im Raum ein Hinweis sein, der beim Lösen der Rätsel hilft.

89352151_1108805982806406_7529529586346885120_nSo viel sei verraten: Wir haben alle Rätsel gelöst (weshalb ich diesen Text nun von zuhause aus verfassen kann), wenn auch mit einigen Hilfestellungen und etwas mehr Zeit, als wir uns eigentlich vorgenommen hatten. Die Räumlichkeiten sind wirklich toll und authentisch gestaltet, die Spielregeln werden super erklärt und das Gehirn ordentlich gefordert. Wir hatten eine Menge Spaß und sind der Meinung, dass genau so etwas der Insel noch gefehlt hat: Eine super Möglichkeit zur Freizeitgestaltung, auch wenn das Wetter mal nicht so mitspielt.
Außerdem: Gute Nachrichten für alle, die unter Platzangst leiden: In den Escape Room auf Norderney wird man tatsächlich nicht eingeschlossen, man kann den Raum also jederzeit verlassen. Teilnehmen können alle ab 12 Jahren, eine Teilnehmerzahl von 2 bis 8 Personen wird empfohlen. Das Escape-Room-Erlebnis kann in Kombination mit einer Segway-Tour gebucht werden: www.landtours-norderney.de

Strand- und Dünenwanderung

89830925_621321938600397_8781534272780500992_nObwohl das schöne, gelbe Gebäude mitten im Stadtkern liegt, ist mir das Inselhotel Bruns noch nie wirklich aufgefallen. Gut, wahrscheinlich achtet man als Einwohner auch einfach nicht besonders auf Hotels – schließlich hat man eine Wohnung und ist deshalb nicht auf Hotelzimmer angewiesen. Letzte Woche wurde mir dann angeboten, einmal bei der geführten Strand- und Dünenwanderung des Inselhotels mitzugehen. Ein in meinen Augen perfekter Programmpunkt: Ich durfte Peppa mitnehmen, das absolut traumhafte Wetter genießen und das Ganze dann letztlich unter Arbeit verbuchen.
Am Treffpunkt vor dem Hotel in der Langestraße versammelten sich deutlich mehr Menschen, als ich erwartet hatte; mit gut 30 Mann starteten wir vorbei am Kaiser Wilhelm Denkmal, das vielen auch als „Klamottendenkmal“ bekannt sein dürfte, Richtung Strand. Auf der Promenade und am Strand entlang wanderten wir bis zur Thalassoplattform, nicht ohne immer mal wieder für eine kurze Anekdote oder Wissenswertes stehen zu bleiben. Von der Plattform aus ging es durch die Nordhelmsiedlung in den Wald, zum Kap und von dort aus durch den Kurpark Richtung Kurplatz.
Nach sechs Monaten ging ich wieder einmal davon aus, schon alles zu kennen und zu wissen – und tatsächlich kannte ich zumindest alle Straßen und Wege, auf denen wir unterwegs waren. Viele interessante Informationen zu Bauwerken und Denkmälern oder beispielsweise die Erklärung, woran man erkennt, ob man sich in der Zeitspanne ablaufenden oder auflaufenden Wassers befindet, waren mir hingegen neu.
89898075_646721989463559_7748554845220503552_nIch hatte mir wirklich einen guten Tag ausgesucht, um bei der Wanderung mitzugehen: Das Wetter war großartig, im Wald lief – fast wie bestellt – das Damwild umher und die Gruppe war – obwohl ich normalerweise Spaziergänge in großen Gruppen meide – sehr angenehm.
Am Conversationshaus vor strahlend blauem Himmel endete die Strand- und Dünenwanderung – ganz nebenbei hatte man also nicht nur viel gelernt und die Natur genossen, sondern auch einen ordentlichen Weg zurückgelegt. Die Strand- und Dünenwanderung ist Teil des Angebots „4 Tage Meer Urlaub“, in dem außerdem auch eine Inselradtour und ein deftiges Eintopfessen enthalten ist. Den Gästen wird bei Buchung des Arrangements also nicht nur Kost & Logis geboten, sondern auch ermöglicht, an einigen tollen Programmpunkten teilzunehmen.

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