Spätsommer

118878691_3323746344517769_2835683590884247771_nMeine verbleibenden Tage auf Norderney sind nun im einstelligen Bereich angekommen – Job und Wohnung in Köln sind fix, die Umzugskartons füllen sich langsam und es gibt noch einiges zu planen und zu regeln. Eigentlich schade, da ich die letzten Tage auf der Insel noch möglichst intensiv auskosten und genießen möchte. Das Wetter kann sich derzeit nicht recht entscheiden, ob es mir den Abschied von der Insel leicht oder schwer machen will: Zwischen viele graue, nasse Tage schieben sich immer wieder wunderschöne Spätsommertage mit leuchtend blauem Himmel. Zum Glück gab es auch in den letzten Wochen noch einige Highlights, die ich auf der Insel erleben durfte; auch, wenn einigen aufmerksamen Lesern auffallen dürfte, dass ich nicht alles von meiner ursprünglichen Insel-To-Liste abhaken konnte – der Skydive, ein Inselrundflug, Segwaypolo und ein Ausflug auf die Nachbarinseln stehen noch aus; ich werde also noch einmal zurückkehren müssen, auf „meine“ Insel.


Überraschungsmenü im Strandpieper 118793118_2751129075164514_2865207436849016094_n
Im Strandpieper am Oase-Strand ist Abendessen ein bisschen anders, als man es gewohnt ist. Statt das Gericht einfach von der Karte auszuwählen, gibt es ein Überraschungsmenü – man gibt einfach an, ob beim 3-Gänge-Menü Fisch, Fleisch, Vegetarisch oder die vegane Option bevorzugt wird und dann kann man sich schon zurücklehnen und vom Team des Strandpiepers überraschen lassen.
Ich finde, dass schon der Weg zum Strandpieper zu einem gelungenen Abend beiträgt – immerhin muss man erst einmal die Stadt verlassen und bis zum Ende des befahrbaren Teils der Insel kommen. Ich nehme das Fahrrad, man kann aber natürlich auch zu Fuß, mit dem Taxi, Bus, der Bimmelbahn oder dem eigenen Auto bis zum Oase-Strand kommen.
Auf dem Weg erwische ich gleich zwei Regenschauer; aber pünktlich zu meiner Ankunft im Strandpieper kommt die Sonne raus und ich kann auf der großzügigen Terrasse Platz nehmen. Die weißen Sonnensegel des Restaurants sieht man schon aus großer Distanz zwischen den Dünen aufleuchten; kaum, dass man die magische Touristen-Grenze, die sich entlang der Weissen Düne zieht, überschritten hat.

Das Restaurant ist zwar schick, aber keineswegs so, dass man sich in Alltagskleidung unwohl fühlen müsste. Man kann also kommen, wie man sich wohlfühlt – solange das nicht bedeutet, dass man die FKK-Regelung vom rechten Teil des Oase-Strand ins Restaurant überträgt.

118768367_309508020304826_5906720581329053844_nIch lege mich auf keine der Optionen für das Drei-Gänge-Menü fest und lasse dem Küchenteam freie Hand. Vorweg bekomme ich einen Gruß aus der Küche – Currywurst mit hausgemachten Ingwer-Curry-Ketchup. Als Vorspeise gab es getrüffelte Spaghettini in einem Parmesannest. Als Hauptgang gab es das Filet vom Steinbutt mit grünem Spargel, getrüffelten Kartoffelpüree und einem Bouillabaissefond. Zum Dessert wurde eine Nougat-Creme-Brûlée mit einer Kugel Vanilleeis serviert, gekrönt von Engelshaar. Was alle Gänge miteinander gemein haben: Sie sind fast zu schön angerichtet, um sie zu essen – aber letztlich zu köstlich, als dass man sie auf dem Teller lassen könnte.
Meiner Meinung nach stimmt hier einfach alles: Das Team des Strandpiepers ist super aufmerksam und bemüht, jedem Gast eine besonders schöne Zeit zu ermöglichen; die Qualität des Essens ist großartig und meinen Befürchtungen zum Trotz sind die Portionen keinesfalls zu klein, sondern völlig angemessen. Qualität, Kreativität und Präsentation der Speisen in einer Form, der man auf der Insel sonst nicht oft begegnet.

Wem die wunderschöne Natur Richtung Ostende nicht genügt, für den dürfte jetzt ein Besuch im Strandpieper-Restaurant ein neuer Grund sein, einmal in den Osten der Insel zu fahren. Auch tagsüber lohnt sich das Restaurant und der dazugehörige Kiosk am Strand für Kaffee und Kuchen, einen Imbiss oder ein kühles Erfrischungsgetränk. Und falls das Wetter einmal nicht mitspielen sollte: Auch der Innenbereich des Restaurants ist sehr gemütlich und lädt zum Verweilen ein.
  
Am Leuchtturm 12 , Ruhetag: Mittwoch


Golfplatz Norderney
118787286_932571753930948_8816757958559831431_nJeder, der schon einmal Richtung Leuchtturm gefahren ist, kennt sie; die Schilder, die einen unweigerlich den Kopf einziehen und nach umherfliegenden Bällen Ausschau halten lassen: „Golfplatz|Vorsicht!|Fliegende Golfbälle|Gelände bitte nicht betreten|Golfclub Norderney e.V.“.
Vor kurzem durfte ich endlich Teil des Grunds werden, weshalb Radfahrer auf Höhe des Golfhotels ängstlich werden. Ich treffe mich mit Jan-Jorgen de Vries, Golflehrer auf dem Golfplatz Norderney; dem ältesten Dünengolfplatz Deutschlands.
Zunächst zeigt mir Jan-Jorgen den Golfplatz und erklärt mir währenddessen die Besonderheiten eines Links-Course bzw Links-Golfplatz, erzählt mir etwas über die Geschichte des Golfsports und die grundlegenden Regeln beim Spiel. Ich könnte ihm ewig zuhören; nicht nur, weil er gut erzählen kann und immer mal wieder Witze in seine Erzählungen einbaut, sondern auch, weil er ursprünglich aus Den Haag kommt. Würde ich Hörbücher hören – dann nur welche, die von Holländern eingesprochen wurden.

118767752_904787906924519_697682573730841780_nDer Golfplatz auf Norderney ist wunderschön, naturbelassen und bietet ganz besondere Ausblicke – und hat recht wenig gemein mit den saftig-grünen, exakt angelegten Golfplätzen, wie man sie von manchen Hotelanlagen kennt. Und genau das ist auch die Besonderheit eines Links-Course: Das hat nämlich nichts mit der Richtung zu tun, wie Golf-Laien wie ich vermuten dürften, sondern bezeichnet die Art von Golfplatz, die meist auf Küstenabschnitten zu finden und besonders naturbelassen sind. Dünenlandschaften und sandiger Boden sowie häufig wechselnde Wind- und Wetterverhältnisse prägen das Spiel auf einem Links-Golfplatz.

Nach dem Gespräch und einem Rundgang über den Golfplatz darf auch ich ein paar Bälle schlagen. Dazu gehen wir auf die Driving Range – und ich stelle fest, dass ich beim Golfen Linkshänder zu sein scheine. Zumindest einige gute Abschläge schaffe ich, nachdem Jan-Jorgen mir einige Tipps zu Körper- und Schlägerhaltung gibt.
Nachdem ich (trotz der Golfball-Warnschilder) den Golfsport auf der Insel lange nicht wirklich wahrgenommen habe, hat mir der Nachmittag auf dem Golfplatz wirklich viel Spaß gemacht. Ob Golfen auf eigene Faust oder ein Golfkurs allein oder in der Gruppe: Als Abwechslung zu Strandspaziergängen und Restaurantbesuchen kann ich den Golfplatz Norderney nur empfehlen!


Hinter den Kulissen vom Badehaus  118790218_755764728609626_7931897999166815272_n
Im Badehaus war ich natürlich schon oft – ob zum Baden auf der Wassereben, zum Entspannen in der Sauna oder beim ganz besonderen, monatlich stattfindenden Event „Meeresleuchten“.
Hinter den Kulissen war ich nun zum Ende meines Inselbloggerjahres hin das erste Mal.
Ich treffe mich mit Herrn Wenzig, dem Geschäftsführer des Badehauses, und habe zunächst einige Fragen, die wenig mit der Aufbereitung des Wassers und den technischen Hintergründen zu tun haben. Denn: Mir sind die vielen Schilder im Badebereich sowie wartende Gäste im Eingangsbereich aufgefallen. Herr Wenzig erzählt mir, welche Auflagen das Badehaus wegen Corona zu erfüllen hat. So gibt es eine Maximalanzahl für jede Ebene im Badehaus, für jedes Schwimmbecken und jede Sauna. Auf der Wassereben weisen Infoschilder die Gäste darauf hin, wie viele Schwimmer sich in einem Becken aufhalten dürfen, auf der Feuerebene wird die Auslastung der Saunen durch Kopfstützen geregelt: sind alle Kopfstützen vergriffen, ist die Sauna voll belegt. Bis zu den Umkleiden müssen Masken getragen werden, die öffentlichen Bereiche noch häufiger gesäubert werden.

Eine Menge zusätzliche Arbeit also für das Team vom Badehaus, das nun nur noch etwa die Hälfte an Badegästen begrüßen kann. Ohnehin gibt es immer viel zu tun, im größten Thalassohaus Europas, das sich über 8.000 qm erstreckt. Herr Wenzig führt mich in den Keller des Badehauses, einen Bereich, in dem viel passiert, um den Gästen einen wohltuenden Aufenthalt zu ermöglichen; einen Bereich, an den wohl kaum ein Gast denkt, während er im warmen, sprudelnden Salzwasser entspannt. Auch im Keller des Badehauses ist es warm, immerhin laufen hier zig Filter, Pumpen und Wellenanlagen auf Hochtouren, damit der Betrieb im Badehaus reibungslos abäuft. Eine Menge Rohre verlaufen unter der Decke; Herr Wenzig kann über gefühlt jedes Rohr und jede Pumpe sagen, zu welchem Becken es gehört und welchen Zweck es erfüllt.
118790513_3260105117358516_6942861923768514246_nDas Wasser bezieht das Badehaus aus der Nordsee, am Weststrand ganz in der Nähe des Badehauses. Da einige Becken einen Salzgehalt wie das tote Meer aufweisen, wird zusätzlich Sole aus Süddeutschland bezogen; anders als in vielen anderen Thermen, in denen einfacher Salzzusatz verwendet wird. Auch der heilsame Norderneyer Schlick kommt direkt aus der Norderneyer Natur: Einmal jährlich werden mehrere Tonnen Schlick entnommen und dann im Badehaus aufbereitet. Die Schlickmühle, die Herr Wenzig mir zeigt, erinnert etwas an einen Betonmischer – und der Geruch erinnert mich ganz deutlich an meine Wattführung im Norderneyer Wattenmeer.
Nach der Führung durch die Kellerräume des Badehauses darf ich noch eine Anwendung testen. Das Badehaus bietet zahlreiche Thalasso-Anwendungen wie Schlick-Packungen, Massagen, Bäder oder Peelings an. Ich erhalte ein Fußpeeling mit Original Norderneyer Schlick und eine Fußmassage – obwohl ich anfangs doch recht kitzlig bin, finde ich die Massage extrem entspannend und den wärmenden Schlick sehr angenehm auf der Haut. Dem Norderneyer Schlick werden durch seine entzündungshemmenden und stoffwechselfördernden Inhaltsstoffe viele positive Auswirkungen auf den Körper zugeschrieben. Nachdem der Schlick auf meine Füße aufgetragen wurde, werde ich bei sanften Klängen klassischer Musik und mit einer Wärmflasche kurz allein gelassen; fast döse ich ein, so entspannt bin ich. Nach einer Weile wird der Schlick wieder abgewaschen und ich bekomme noch eine Massage; draußen höre ich den Wind pfeifen und die Regentropfen gegen das Fenster prasseln; ich könnte noch ewig dort bleiben.




Bitte mit Maske!

In den letzten Wochen öffneten nach und nach Restaurants und Cafés endlich wieder ihre Türen – es galt aber auch direkt, schnell zu sein: Immerhin durften relativ zeitgleich auch Urlauber wieder auf die Insel. Die begehrten Plätze mit Blick aufs Wasser, in der Sonne vor der Kaffeegeniesserei oder im Kaminzimmer des Surfcafés waren also in Gefahr, von anderen ergattert zu werden. Auch, weil die Tischanzahl in den meisten Restaurants reduziert wurde, ist gerade am Wochenende häufig kaum mehr ein Tisch zu bekommen – bisher hatte ich aber doch meist noch Glück.

101609171_620321355235877_752667562352836608_nDinos Bistro
Allen, die gute Pizza mögen oder spät abends schon einmal auf der Suche nach Pizza waren, ist Dinos ein Begriff. Nicht nur Dino’s Osteria in der Friedrichstraße, auch der kleine Stehimbiss Dino’s Pizza in der Jann-Berghaus-Straße ist stets gut besucht. Da aller guten Dinge drei sind, gibt es nun einen weiteren Laden auf Norderney: Dino’s Bistro in der Knyphausenstraße, im ehemaligen Restaurant „Olive am Meer“. Einen ungünstigereren Zeitpunkt zum Umbau hätte es wahrscheinlich kaum geben können; Corona sei Dank blieb der Laden erst einmal geschlossen. Dafür ging es aber wahrscheinlich vielen Norderneyern wie mir, die wochenlang am fertigen Restaurant vorbeilaufen und Essen-Geh-Pläne ab Eröffnung schmieden konnten. Mit etwas Glück bekamen wir am Pfingstwochenende noch einen Platz auf der Terrasse des Bistros und konnten einen der ersten lauen Abende auf Norderney genießen. Der Blick in die Karte überfordert uns für einen Moment: Innerlich schon vorm Setzen auf Pizza festgelegt, müssen wir nun feststellen, dass es die im dritten Dino’s gar nicht gibt. Wir bestellen Lasagne und Cannelloni – beides hätte für unseren Geschmack etwas mehr gewürzt sein können. Super freundliches Servicepersonal und die gemütliche Atmosphäre entschädigten das aber. Wer nicht auf Pizza besteht, ist hier also gut aufgehoben!

 

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Das Frøsinn auf der Jann-Berghaus-Straße hat endlich wieder geöffnet – theoretisch warte ich seit meiner Ankunft auf der Insel darauf. Schon des Wortspiels wegen hatte mich der Frozen-Yogurt-Laden auf seiner Seite, dafür gabs also vorab bereits einen Pluspunkt. Im Frøsinn kann man zwischen drei verschiedenen Größen Softeis oder Frozen Yogurt wählen- und anschließend mit Saucen, Obst oder diversen Süigkeiten garnieren lassen. Die Toppings kosten zwar extra, dafür wird man aber nicht, wie in anderen Frozen-Yogurt-Läden, in denen man die Toppings selbst aufs Eis macht, am Ende von der Waage und dem Preis an der Kasse überrascht. Dadurch, dass hier Service statt Selbstbedienung gilt, ist das Konzept auch coronatauglich. Das Eis? Super lecker, super frisch!

102300511_246176496802112_6635536623335374848_nFritsching’s
Das Fritsching’s im Gewerbegelände habe ich nie so wirklich als Restaurant wahrgenommen; die Lage außerhalb der Stadt und das etwas unscheinbare Gebäude haben mich glauben lassen, dass es lediglich ein Imbiss ist. Gut, letztlich habe ich mir auch ein Imbissgericht geholt, dennoch hatte ich zuvor von einigen gehört, dass es hier den besten Fisch auf der Insel geben soll: Vorbeischauen lohnt sich also mit Sicherheit. Fernab der Massen ist es hier im Sommer bestimmt umso schöner. Ich holte mir einen Döner und war vorerst etwas skeptisch: Statt Fleisch war Salami im Döner. Aber: Brot, Sauce, der gesamte „Döner“: Sehr lecker!


Giftbude 102404489_2587683421333639_4237843208760983552_n
Das strahlend-weiße Restaurant am Weststrand lockt, sobald es draußen wärmer wird, viele Urlauber auf die Sonnenterrasse und lädt dazu ein, etwas länger bei einem Glas Wein dort zu verweilen. Am Wochenende war die Giftbude bei gutem Wetter derart beliebt, dass wir in der Warteschlange Platz nehmen mussten. Schon in der Warteschlange wurde aufmerksam nach Getränkewünschen gefragt, besonders lange warten mussten wir aber zum Glück ohnehin nicht. Die Karte wurde corona-konform auf einem großen Brett zum Tisch gerollt, statt an den Tisch gereicht, Getränke und Essen ließen nicht lange auf sich warten. Normalerweise würze ich fast immer nach, in der Giftbude konnte ich Salz- und Pfefferstreuer stehen lassen: Meine Spaghetti Manfredo waren perfekt gewürzt!


102305059_559181644779452_7280517385503637504_nOsteria Amici
Das Amici am Ende der Jann-Berghaus-Straße war das erste Restaurant, das ich nach Wiedereröffnung der Gastronomie aufsuchte. Ich weiß nicht, ob die Karte nach wie vor etwas kleiner als vor Corona ausfällt; bei unserem Besuch war sie zumindest etwas abgespeckt. „Klein, aber fein“ – jeder von uns fand dennoch eine leckere Vor- und Hauptspeise. Das Essen war sehr gut, der Service noch besser, die Atmosphäre sehr gemütlich – gerne wieder!

 


Gran Café Florian
Das Gran Café Florian auf der Ecke Jann-Berghaus-Straße und Poststraße dürften die meisten kennen. Gefühlt rund um die Uhr lockt das Eiscafé/Restaurant Gäste mit der umfangreichen Speisekarte – ob salzig oder süß, deftig oder frisch: Im Gran Café Florian ist etwas für jeden Geschmack dabei. Ich habe dort bisher lediglich einen Erdbeer-Eisbecher gegessen – lecker, freundlich, schnell: sehr gut!

Waffelbäckerei
Der Geruch der Waffelbäckerei inmitten der Innenstadt hat mir schon oft das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen – bis heute konnte ich der Versuchung jedoch immer widerstehen. Eine warme Waffel mit Kirschen und Sahne, dazu ein Platz in der Sonne: So könnte meinetwegen jeder Mittwochmittag aussehen.


Rooftopbar Skyfall 102353198_264898774624309_1091843762532909056_n
Das New Wave Hotel in der Luisenstraße hat mit dem Oktopussy nicht nur ein großartiges Restaurant, sondern außerdem eine Rooftopbar mit Blick über die Dächer Norderneys. Entspannte Musik, gemütliche, aber stylishe Sitzgelegenheiten, der Sonnenuntergang überm Meer und ein kaltes Getränk in der Hand: Ein Abend auf der einzigen Rooftopbar Norderneys ist so vielversprechend, wie es klingt. Bei Wind oder Regen bleibt die Bar geschlossen, deshalb gilt es, an schönen Tagen mit dem Aufzug bis nach ganz oben zu fahren. Die Cocktails schmecken wirklich gut und sind absolut nicht 08/15.


To Go

In der Restaurant-Rubrik ist es etwas ruhig geworden – immerhin konnte ich nun auch fast zwei Monate lang nicht essen gehen. Ich musste allerdings nicht nur auf meine eigenen Kochkünste zurückgreifen: Viele Restaurants auf Norderney haben einen Lieferservice gestartet oder Essen zum Abholen angeboten. Selbst ein Cocktail-Taxi gibt es nun auf der Insel – mit dem Segway werden einem kühle Drinks dorthin gebracht, wo man sie am liebsten trinken möchte; ob am Strand, auf der heimischen Terrasse oder am Hafen.

Sechs Mal habe ich seit Corona Essen bestellt – und finde es schwierig, eine richtige Kritik abzugeben. Immerhin habe ich mich sonst auch immer an der Freundlichkeit der Kellner orientiert, an der Gemütlichkeit des Restaurants und daran, wie das Essen angerichtet ist. Diese Kriterien fallen weg – klar, das Essen kann immer noch mehr oder weniger schön verpackt sein. Aber am Ende des Tages sieht nichts, was in Plastikschalen 5-10 Minuten an meinem Fahrradlenker gebaumelt hat, besonders ansehnlich ist. Deshalb gibt’s in diesem Post auch keine Fotos vom Essen.

Unter meinen Bestellungen waren drei Restaurants, bei denen ich bereits vor Ort gegessen habe und drei neue Versuche. Was alle Bestellungen gemein hatten: Es ging ziemlich schnell – gerade einmal 15 Minuten musste ich in der Regel warten, bis das Essen fertig war.

Im Restaurant Bambusgarten im ehemaligen Haus der Schifffahrt (jetzt HS2 Passage) wollte ich schon lange einmal essen gehen. Dann kamen Winterpause, Betriebsferien und Corona dazwischen. Das bestellte Essen war so eingepackt, dass zwar mittelgroße Müllberge entstanden sind (generell ein absoluter Minuspunkt bei Lieferservice-Essen), aber zumindest auch keine Sauereien entstehen oder das Essen sich miteinander vermischen konnte. Die Portionen waren riesig – so, dass selbst ich kämpfen und ganz am Ende aufgeben musste. Mein Reis-Hühnchen-Erdnusssoße war zwar lecker, ich habs mir aber ein wenig selbst versaut – dadurch, dass ich die Portion unbedingt schaffen wollte.

Das Café am Meer dürften viele Urlauber gar nicht kennen – es liegt etwas hinten raus in der Lippestraße, direkt neben dem Krankenhaus. Oder anders gesagt: Kurz, bevor der Zuckerpad beginnt. Ich selber dachte lange Zeit, dass das Café am Meer zur Krankenhausgastronomie gehört, einfach, weil es so nah ist. Auf die Frage hin, was es dort zu essen gibt, wurde mir gesagt: Bestell einfach, was du haben willst – das bekommst du dann auch. Auf der Karte stehen sonst Pizza, Currywurst & Pommes, Schnitzel und klar, Kuchen. Das Café am Meer bietet sogar einen Lieferservice an – angenehm, wenn man sich auf einer derart kleinen Insel nicht einmal mehr zum Essen hinbewegen muss. Wir bestellten einen Dönerteller und kämpften uns erneut durch Essensberge. Salat und Pommes waren sehr lecker, Fleisch für meinen Geschmack etwas trocken, dennoch: Das perfekte Essen für einen Katertag.

Auf griechisches Essen hatte ich seit meiner Ankunft tatsächlich noch nie Lust. Vielleicht, weil ich vor Norderney erst zwei Monate in Griechenland war und gefühlt Tsatsiki durch meine Adern floss. Corona ändert einiges – und so bestellt ich direkt am ersten Tag, an dem das Restaurant Athen im Gewerbegebiet die Türen wieder öffnete, Souvlaki mit Reis und Tsatsiki.  Vielleicht war ich durch meine vorherigen Bestellungen zu viel gewöhnt, vielleicht war die Portion aber auch einfach recht überschaubar. Lecker war es, für meinen Geschmack hätte es aber noch mehr gewürzt sein können. Am ersten Tag nach Wiedereröffnung kann man aber auch ein bis zwei Augen zudrücken und dem Restaurant noch eine Chance geben – finde ich.


¡Buen provecho!

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Kürzlich war ich bei dem einzigen Spanier auf der Insel essen: Pesto Pesto in der „Innenstadt“. Das eher kleine, gemütliche Restaurant lockt Gäste mit Tapas, richtigen Hauptgerichten und einer großen Weinkarte. Für große Gruppen ist das Restaurant nicht gemacht, das würde die ruhige, entspannte Atmosphäre aber wahrscheinlich auch stören. Etwas Zeit muss man mitbringen, wenn man im Pesto Pesto essen geht – bei einem Glas Wein geht aber auch die Wartezeit auf das Essen schnell um. Die Bedienung war sehr freundlich und aufmerksam, das Essen wirklich gut. Ich hatte eine Tapasplatte: Möglichst viele verschiedene Dinge zu probieren – dieses Konzept der spanischen Küche mag ich einfach am liebsten. Mein absoluter Favorit: Datteln im Speckmantel, deshalb bestellte ich mir diese noch einmal extra dazu. Auch wenn das Pesto Pesto nicht gerade günstig ist; ich werde dort definitiv noch einmal essen.

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Irgendwie hatte ich immer Vorbehalte Gosch gegenüber. Vielleicht, weil es eine Kette ist. Vielleicht, weil das Restaurant für mich zu sehr „Sylt“ ruft. Vielleicht, weil auch die Gäste, die häufig im Zelt vorm Gosch sitzen gefühlt laut „Sylt“ rufen. In der Mittagspause einer Freundin landeten wir dann aber doch irgendwann am Kurplatz – und letztlich im Gosch. Ich war überrascht von der Auswahl, weil ich erwartet hatte, tatsächlich nur Fischgerichte auf der Karte vorzufinden. In einem Restaurant mit Bedienung an der Theke ist die Freundlichkeit des Personals zwar nicht unbedingt ausschlaggebend, dennoch waren alle sehr freundlich. Mein gewähltes Essen war fern von gesund und nahrhaft – Fish & Chips – aber genau das richtige an einem Schlecht-Wetter-und-Laune-Tag. Meine Vorbehalte gegenüber Gosch habe ich also weitestgehend abgelegt, mein persönlicher Place-To-Be wird es aber nicht – dafür ist mir das Publikum doch etwas zu goschig ;).

89357388_496606777702462_8004730716506030080_nCafé Mumpitz
Das Café Mumpitz hatte – seit ich auf der Insel bin – immer mal wieder für eine Weile geschlossen. Jetzt ist es aber definitiv wieder geöffnet – und macht wirklich guten Kaffee. Auf einen Kuchen bin ich bisher nie geblieben, aber sowohl drinnen als auch draußen sitzt man sehr gemütlich und kann dem Treiben auf der Jann-Berghaus-Straße zusehen. Gefühlt sitzt man fast in der Fußgängerzone – und seien wir ehrlich: Wenig ist besser, als bei 1-3 Tassen Kaffee Menschen zu beobachten, sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen und sich hin und wieder einen Kommentar über Skurrilitäten nicht verkneifen zu können.


genusszeit

Es gibt auf Norderney zwar noch zig Restaurants, in denen ich noch nicht gegessen habe, aber irgendwie werde ich doch schon etwas gemütlich – und kehre häufig in ein und dieselben Restaurants ein. Wenn man weiß, dass es schmeckt, ist man eben auf der sicheren Seite. Zumindest ein paar neue Lokale habe ich aber in den letzten Wochen für mich entdeckt.

Strandpieper
Für die meisten Urlauber hört das gastronomische Angebot der Insel gefühlt bei der Weissen Düne auf –  das ist meist die Distanz, die sich für einen Strandspaziergang anzubieten scheint. Dabei gibt es hinter der Weissen Düne noch einige Restaurants, für die sich ein etwas weiterer Ausflug lohnt – und bei dem sich zuätzlich noch viel Neues auf der Insel entdecken lässt. Lässt man den Leuchtturm samt Café Leuchtturm und Düne13 hinter sich und fährt bzw. geht ganz bis zum Ende des befahrbaren Teil der Insel, kommt man an den FKK-Strand. Ich wollte eigentlich nur eine kleine Radtour machen und mich auf die Suche nach neuen Fotomotiven begeben; letztlich bin ich aber doch in den Strandpieper (vielen wahrscheinlich noch als „Oase“ bekannt) eingekehrt. Wenn man schon einmal im Inselosten ist, dann soll es sich auch gastronomisch und nicht nur der Natur wegen lohnen! Ich hatte bis dato nur positives von dem neuen „Gourmet-Restaurant der Spitzenklasse“ gehört und wollte mir nicht entgehen lassen, zumindest auf einen kleinen Snack dort zu bleiben. Nach viel Bewegung und noch mehr frischer Luft hat man sich das schließlich auch mehr als verdient.
Das Restaurant ist wirklich schön und hell gestaltet, das gesamte Personal  freundlich und professionell. Ich bestelle einen Ingwer-Tee, veganen Kokos-Milchreis mit Beerengrütze und muss auf beides nicht lange warten.

Der Milchreis ist dadurch, dass er mit Kokosmilch gekocht wurde, natürlich kein klassischer Milchreis, wie man ihn sonst auf der Insel serviert bekommt, mir hat er aber sehr gut geschmeckt.
Ich komme auf jeden Fall gerne noch einmal wieder und bin gespannt, wie es dort im Frühjahr und Sommer ist – dann bietet der Strandpieper zusätzlich zum Restaurantbetriebt nämlich noch einen Strandkiosk und eine eigene Räucherei. Aktuell genießt das Team vom Strandpieper die Betriebsferien, ab März kann dort aber wieder genüsslich geschlemmt werden.

Sen Restaurant
Ich bin schon mehrmals am Sen Restaurant in der Luisenstraße vorbeigelaufen und habe mir jedes Mal vorgenommen, dort „ganz bald“ essen zu gehen – es sieht einfach zu gemütlich von außen aus; vor allem, wenn es draußen dunkel ist. Anfang Januar war ich dann endlich dort – und der gemütliche Eindruck hat mich nicht getäuscht: Das Sen ist schön eingerichtet, vor allem das warme Licht der vielen Lampen erzeugt eine angenehme Stimmung.  Das Restaurant kommt im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen Restaurants ganz ohne Porzellan-Kitsch, Winkekatzen und dergleichen aus – das überzeugt. Etwas irritiert waren wir anfangs von der Musik: Überaus sanfte, entspannende Klänge ließen uns beinahe auf eine Thai-Massage warten. Im Sen gibt es asiatische Klassiker, Curry, Sushi und sogar Burger nach asiatischer Art. Mein Reisgericht mit Hühnchen und Erdnusssoße war super lecker, die Portion mehr als reichlich. Einer meiner Freundinnen wurde leider das falsche Essen gebracht – und das gleich zweimal. Die Google-Bewertungen lassen darauf schließen, dass das ein relativ häufiges Problem im Sen ist. Die Bedienung entschuldigte sich zwar mehrmals und brachte dann letztlich auch das richtige Essen, das sehr lecker war, aber sowohl für die Küche als auch für die Gäste wäre es im Sinne der Lebensmittelverschwendung, des Zeitaufwands und des gemeinsamen Essens besser, wenn die Bestellung direkt richtig verstanden würde.

Norderneyer Brauhaus
Ein kleines bisschen unangenehm ist es mir ja, aber ich war bisher noch nie in der Brauhalle, dem  Alten Brauhaus oder der Weststrand Bar. Gut, letzteres hatte wetterbedingt seit meiner Ankunft auch kaum noch geöffnet, aber dennoch: Bier hätte ich mir an den anderen Adressen definitiv schon schmecken lassen können. Norderneyer Pils habe ich auf Norderney natürlich schon mehrfach getrunken – aber eben nicht an den Orten, wo es gebraut wird/wurde. Das Alte Brauhaus am Damenpfad ist super gemütlich, gleichzeitig modern, das Bier schmeckt überragend  – was will man mehr? Wer hungrig ist, bekommt dort auch kleine Snacks zum Bier serviert; eine runde Sache!


Tischlein deck dich

„Bis zum 26.12 geschlossen“, „Wir machen Winterpause“, „Wir sehen uns im Neuen Jahr“ – viele Fensterscheiben der Restaurants und Cafés auf Norderney begrüßen durchgefrorene Urlauber und Insulaner aktuell mit Zetteln wie diesen. Gut, dass ich die Zeit vor dem zwischenzeitigen Insel-Ruhestand für einige Café- und Restaurantbesuche genutzt habe!

IMG_20191117_113059Ins DeVries am Norstrand hatte ich es bisher immer nur auf einen Kaffee oder Tee geschafft. Letzten Monat war ich dort endlich einmal frühstücken und: Die Auswahl beim großen Nordstrandfrühstück war großartig: Müsli und Joghurt, Croissants, Brötchen und Brot, Rührei, Konfitüre, Wurst, Käse, Krabben, Kaffee und Saft. Auf dem Tisch stand alles, was man für einen guten Start in den Tag braucht. Die besten Plätze am Fenster waren leider schon belegt, aber das war wirklich der einzige Punkt, den wir zu bemängeln hatten. Das nächste Mal kommen wir dann eben einfach früher. 😉

78526359_997781553891878_6626872527543074816_nIns Oktopussy wollte ich schon immer mal – einfach weil es von außen gemütlich, stylish und cool aussieht. Das Service-Team ist superfreundlich und aufmerksam, das Sauerteigbrot vorweg himmlisch lecker und noch warm. Als Hauptgang wählte ich Falafel mit Auberginencurry, Minz-Joghurt, Kichererbsen-Salat und Hummus. Auch: Superlecker. Ich freue mich schon, wenn die Rooftop-Bar Skyfall im Sommer wieder geöffnet hat und man auf dem Dach des New Wave Hotels ein paar Drinks zum Sonnenuntergang genießen kann.

77416709_487279372212766_6534369884153839616_nIm Stadtcafé ganz in der Nähe des Kurplatzes gibt’s Frühstück nach dem Ankreuz-Prinzip, was ich eigentlich immer gut finde. Aus zig Kleinigkeiten sein eigenes Frühstück zusammenstellen ist meist deutlich besser, als eine große Auswahl zu bekommen, bei der man zwei Komponenten vielleicht gar nicht so sehr mag. Ich fand’s schön dort: Süß angerichtet auf einer Etagere, leckeres, frisches Obst und Gemüse als „Dekoration“ dazu, ohne es extra bestellen zu müssen. 

78417954_490349488248743_2255042101676867584_nIm Neys Place am Hafen war ich bisher nur  einmal für Kaffee und Kuchen – bevor das Restaurant aber für drei Wochen schließt, wollte ich dort einmal „richtig“ gegessen haben. Ich entschied mich für den vegetarischen Burger mit einem Patty aus schwarzen Bohnen und Schmorzwiebeln. Die Pommes waren perfekt gewürzt und schön knusprig, dafür hat mich das Patty leider weder von der Konsistenz noch vom Geschmack her überzeugt. 78359772_562178384357055_651399083985993728_nVorweg gab es einen kleinen Gruß aus der Küche, der von den Zutaten her (zum Glück) nur 2 von 5 Leuten am Tisch zusagte – mehr für mich :). Der Service war den ganzen Abend über sehr aufmerksam und freundlich; die Dessertplatte, die wir uns im Anschluss teilten, wurde extra für uns zusammengestellt und ließ und mehr als satt und zufrieden zurück.

Von manchen Freunden werde ich für meine Milchreis-Liebe verspottet, von anderen verstanden, unterstützt und begleitet.
Mittlerweile habe ich in 9 Restaurants auf der Insel Milchreis gegessen – und bin immer auf der Suche nach weiteren Orten, die das Wohlfühl-Gefühl in Schalen auf der Karte haben.
Den Milchreis in der Milchbar fand ich sehr lecker, jedoch ist es mir dort meist etwas zu voll und zu wuselig, so richtig zurücklehnen und entspannen: Das kann ich da nicht.
Auch den Milchreis in der Marienhöhe fand ich super: Der Ausblick ist unschlagbar, der Service schnell und woran die meisten anderen Restaurants sparen – obwohl der Milchreis nur mit Zimt und Zucker bestellt wurde, hatten sich ein paar Blaubeeren auf den Milchreis verirrt. Macht optisch viel her und sieht einfach nochmal liebevoller aus – top!
Der Milchreis im Kurpalais wird leider mit Vanille zubereitet – das ist nicht so ganz mein Ding. Dafür ist der Ingwertee dort super – im Gegensatz zu anderen Cafés geizt das Kurpalais nicht mit Ingwerscheiben.
Ich bleibe dabei: In der Meierei ist es einfach schön und super gemütlich. Mit einem heißen Tee und einer großzügigen Portion Milchreis lässt sich das Herbst-Winter-Wetter bestens ertragen.

Milchreis, Frühstück, Suppe: Hatte ich alles schon im Surfcafé. Noch vor meinem vegetarischen Monat habe ich dann auch mal „richtig“ dort gegessen: Den Winterburger mit Camembert und in Rotwein eingelegten Birnen. Mega lecker! Einfach ein richtig guter Burger.

Frühstück, Milchreis, Kuchen, Pasta: Auch im Friedrich hat bisher jeder Besuch überzeugt – deshalb kehre ich auch immer wieder zurück. Und mein zweites Zuhause: Das Strandrestaurant Riffkieker mit wechselnden Eintöpfen – perfekt für die Mittagspausen einer meiner richtig arbeitenden Freundinnen.

Was mich auf Norderney nach wie vor nicht so wirklich überzeugt: Die Mehrzahl der Bars und Kneipen. Dass hier meist noch geraucht werden darf, will einfach nicht in meinen Kopf. Wenn dann noch Unfreundlichkeit – getarnt als norddeutsche Wortkargheit – dazukommt, bin ich raus – und trinke mein Bier lieber in einer rauchfreien Bar oder direkt daheim; zu moderaten Preisen.


wohl bekomm’s!

Ich muss mich gleich zu Beginn entschuldigen. Manchmal bin ich eine unfassbar schlechte Bloggerin: Oft esse ich, bevor ich daran denke, dass ich eventuell ein Foto vom Essen machen sollte.

73322857_421351228547921_3284839555470983168_nHausmanns Kost & Deli
Bei Hausmanns Kost&Deli auf der Jann-Berhaus-Straße geht es gemütlich zu: Da es in dem kleinen Restaurant nur eine begrenzte Anzahl an Tischen gibt, werden Neuankömmlinge zu Fremden an den Tisch gesetzt; ein freundliches Miteinander in großer Runde, etwas wie zuhause bei Familienzusammentreffen. Und das will Hausmanns Kost&Deli auch: Essen servieren, das traditionellen Genuss wie bei Muttern in Verbindung mit kreativem Küchenhandwerk setzt.
Die Karte ist übersichtlich, dürfte aber dennoch für jeden etwas im Angebot haben. Weil es draußen ungemütlich kalt ist, entscheide ich mich für zwei Gerichte, die in Schüsseln serviert werden, denn: An kalten, dunklen Tagen ist Schüssel-Löffel-Essen mein ganz persönliches Soul Food. Der Service ist schnell, freundlich und aufmerksam. Sowohl das Vegetarische Curry als auch der Milchreis mit Roter Grütze schmecken super lecker – auch wenn meine Mama anders kocht.

72819666_2355440898118121_9020671510586589184_n(1)Kurpalais
Ob Frühstück, Mittagessen, Kaffee & Kuchen oder ein-zehn Getränke an einem Konzertabend: Das Kurpalais im Conversationshaus versorgt Gäste den ganzen Tag über. Während mir tagsüber manchmal – der Lage geschuldet – etwas viel Betrieb ist, finde ich das Kurpalais abends umso gemütlicher. Eine wirklich schöne Bar, gemütliches Licht und Blick auf den erleuchteten Kurplatz. Egal ob für einen Kaffee, Kaiserschmarrn mit Apfelmus (große Portion und echt lecker) oder Wein – bisher hatte ich dort immer eine gute Zeit.

74788725_427223801546192_2058842991958687744_nMr. Nice Pizza
Das Restaurant in der Winterstraße ist modern und schön eingerichtet, wäre allerdings nicht meine erste Wahl für einen gemütlichen Restaurantbesuch. Gut, dass wir ohnehin Pizzen zum Mitnehmen haben wollten. Das Angebot ist genau richtig: Nicht zu groß, nicht zu klein, kreative Namensgebungen der Pizzen (z.B. Pizza Norderney statt Pizza Hawaii). Meine Brokkoli-Pesto-Schafskäse-Pizza war super lecker; gewartet haben wir etwa 20 Minuten.

74205747_425641488114090_9196286800560128000_nRistorante Da Sergio
Am Ende der Fußgängerzone (Damenpfad) liegt das Ristorante Da Sergio. Ich war zur Mittagszeit da – entsprechend mäßig besucht war das Lokal, entsprechend schnell der Service. Bruschetta und Rotbier standen innerhalb kürzester Zeit vor mir. Das Bruschetta war knusprig, würzig, lecker und an genau den richtigen Stellen etwas durchgeweicht. Ich komme gern noch einmal für ein richtiges Essen wieder; denn gemütlich ist es dort definitiv.

74951484_418493525506249_9065345230663843840_nStrandStulle
Der Subway Norderneys: Die StrandStulle im ehemaligen Haus Schifffahrt an der Bülowallee serviert als Sandwichmanufaktur nicht nur Sandwiches, sondern auch Muffins, Getränke und Smoothie Bowls. Ein großartiger Laden auch für alle Nachteulen der Insel: Am Wochenende hat die StrandStulle bis 5 Uhr nachts geöffnet. Freundlicher Service, gute Beratung, leckerer Sub: Ich war sehr zufrieden.


’n guten!

73069817_547916506008935_2059932878564753408_nLeuchtturm Café
Cafés und Restaurants, für die ich zumindest ein Weilchen auf dem Rad sitzen muss, sind mir prinzipiell schon ein Stück weit sympathisch. Eine großzügige Portion Sahne schmeckt doch etwas besser, wenn man dafür nicht nur aus der Haustür fallen muss. Von der Terrasse des Leuchtturm Cafés hat man direkten Blick auf (ihr ahnt es schon) den Leuchtturm, der zwar leider seit meiner Ankunft wegen Bauarbeiten geschlossen ist, aber dennoch einen schöneren Ausblick bietet, als würde man einfach auf eine Hauswand schauen. Draußen sitzt man auf jeden Fall sehr gemütlich; die Einrichtung des Cafés ruft nicht unbedingt meinen Namen. Im Café ist Selbstbedienung angesagt, was man vor allem aus Großstädten vermehrt kennt. Ich finde das zwar völlig in Ordnung, bin aber doch eher Fan von klassischem Service. Im Sommer mit der angeschlossenen Düne13 im Erdgeschoss auf jeden Fall eine super Adresse.

Zweite Heimat NorderneyZweite Heimat
Im Restaurant Zweite Heimat wäre ich ohne das Internet wahrscheinlich nie gelandet; irgendwie liegt es einfach immer eher auf dem Weg als in der Nähe eines Ziels – und Haus und Schild sind mir im Vorbeifahren nie direkt ins Auge gesprungen. Gut also, dass mir bei der Restaurantsuche bei Google vielversprechende Fotos vom Essen angezeigt wurden. Das Restaurant ist gemütlich, aber nicht mit Deko überladen bzw. zu urig eingerichtet – sondern genau so, dass man sich dort wohlfühlen kann; der Service trägt ebenfalls dazu bei. Das Essen ist superlecker und: Kommt in riesigen Portionen daher. Ich kann viel essen und habe meinen Stolz; dennoch habe ich für künftige Besuche schon einmal angefragt, ob man auch kleinere Portionen bestellen kann: Man kann!

Restaurant am Flugplatz
Klar könnte ich meine Blogeinträge auch im Büro schreiben und ja, ein Laptop lässt sich auch hervorragend in Jogginghosen vom Bett aus bedienen, aber: Meistens will ich raus und in ein Café, damit ich mich gezwungen sehe, mir wenigstens einmal täglich die Haare zu kämmen. Das Restaurant am Flugplatz wurde mir empfohlen, da man – während man den den Fliegern beim Landen und Starten zusieht – den wohl besten Milchreis der Insel essen kann. Ich entscheide mich dennoch für eine Kartoffelsuppe mit Krabben, die ziemlich lecker ist, und beginne, am Laptop zu arbeiten. Zu meinem Unglück fängt es nach einer Weile an zu regnen – und da sich Technik selten über Wasserbegegnungen freut, muss ich leider doch noch einen Kinderteller Milchreis und Milchkaffee bestellen. Der Milchreis ist lecker, dennoch würde ich mich mit der Auszeichnung „Bester Milchreis der Insel“ noch zurückhalten.  Dafür überzeugt der Milchkaffee aber auf ganzer Linie: löffelfester Milchschaum; damit bekommt man mich!

IMG_20191027_141827Restaurant zur Mühle
Da ich noch einen Inselticket-Gutschein für Windbeutel im Restaurant zur Mühle hatte und ich tatsächlich keine Ahnung hatte, was ich mir unter den Windbeuteln nach Mühlenart vorzustellen habe, startete ich letzte Woche meinen zweiten Versuch, diesen einzulösen. Beim ersten Mal entschieden wir uns letztlich für ein anderes Café, weil die Bedienung auf die Frage hin, ob wir auch draußen sitzen dürfen, ziemlich unfreundlich reagierte. Ich weiß, wie stressig der Gastro-Job hin und wieder sein kann; vielleicht waren wir auch die 23498324. Gäste, die sich an diesem Tag danach erkundigt hatten; dennoch ist und bleibt für mich Freundlichkeit Hauptkritikpunkt. Lieber warte ich bei freundlichem Personal zehn Minuten länger auf mein Essen, als mein Essen so schnell wie möglich ohne ein Lächeln serviert zu bekommen. Auch bei meinem zweiten Besuch hätte ich mir mehr Herzlichkeit gewünscht; die Windbeutel waren aber schön angerichtet und wurden schnell zum Tisch gebracht. Das Lokal ist von außen natürlich unschlagbar; ein Restaurant in einer Mühle eine wirklich gute Idee.

Goode WindGoode Wind
Das Goode Wind in der Gartenstraße ist vor allem für großartige Cocktails bekannt. Dazu kann ich kein Urteil abgeben: Ich hatte Bierdurst.
In der Inselkneipe ist es gemütlich; eine Atmosphäre, die dazu einlädt, etwas länger dort zu verweilen – und mehr zu trinken. Das Bier schmeckt, die Männer und Frauen hinter der Bar sind super freundlich und selbst die hausgemachten Shots, von denen ich eigentlich aus Gründen die Finger lasse, sind super lecker; „Apfelstrudel“, wenn ich mich recht erinnere.



Café Hygge
Im Café Hygge direkt am Fährhafen habe ich tatsächlich nur einen Milchkaffee getrunken bis meine Eltern abgereist sind, also kann ich (noch) nicht besonders viel dazu sagen. Es war ziemlich viel los, wie es wahrscheinlich meist zur Abreisezeit der Fall ist. Wir konnten dennoch einen Platz ergattern. Die Kuchen sahen echt gut aus, der Milchkaffee war außerordentlich gut; kostet aber auch einen Schein. Da im Café Hygge Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird und man einen schönen letzten (oder ersten) Blick aufs Meer genießen kann, ist der Preis (meine ich) gerechtfertigt.



De Vries
Auch im De Vries gab es nur Flüssignahrung für mich, bis es wieder aufhörte zu regnen. Das Restaurant direkt am Strand ist gemütlich eingerichtet und ich freue mich, dort einmal mehr Zeit zu verbringen, wenn die Insel (und das Restaurant) gen Winter leerer wird. So war es doch etwas voll und laut.


Atelier Art & Bar
Die Bar im Foyer des Kurtheaters ist nicht nur vor oder nach Kino- und Theaterbesuchen eine gute Idee, sondern immer der perfekte Ort, wenn man in richtig schöner, stilvoller, gemütlicher Umgebung entspannt einen bis viele Drinks zu sich nehmen möchte.


Wo ich bald Stammkunde sein dürfte:
Im Riffkieker kennt man mich mittlerweile, gleiches gilt für die Weisse Düne. Auch im Café Friedrich probiere ich mich nach und nach durch die Speisekarte – es ist einfach immer lecker.


mahlzeit

Meine Eltern waren für eine Woche zu Besuch: Super.
Nicht nur, weil ich die beiden mag, sondern weil sie ihr Töchterchen gern versorgt wissen (und ich satt viel freundlicher bin).

Schmuggler Norderney, Restaurant Norderney, Inselblogger Schmuggler
Der Schmuggler in der Nordhelmsiedlung: Rustikale Einrichtung, uriges Ambiente und gutbürgerliche Küche. Obwohl das Restaurant etwas außerhalb liegt, war auch hier so viel los, dass wir uns an einen Tisch im Außenbereich setzten. Angesichts der umfangreichen Karte brauchte ich einige Momente, um mich entscheiden zu können. Der Lachs mit Spinat und Kartoffeln war aber definitiv eine gute Entscheidung – auch wenn ich als bekennender Viel-Pfefferer-und-Salzer mehr Würze hätte vertragen können. Der Service? Freundlich und schnell.

Meine Meierei Norderney, Inselblogger NorderneyMeine Meierei
Die Meierei, direkt neben der Reitschule Junkmann, bietet ein überschaubares, aber überzeugendes Angebot. Das Restaurant ist richtig, richtig schön und gemütlich eingerichtet; ein Ort zum Wohlfühlen. Obwohl viel los war, wurde es durch die Raumaufteilung nicht zu laut. Das Essen war lecker, das hauseigene Bier auch. Nach dem Motto „Ein Apfel am Tag macht uns stark“ darf sich jeder Gast einen kostenlosen Apfel mitnehmen – von einer Apfelplantage aus Dornum. Da auch die süßen Posten auf der Karte super klingen, werde ich bestimmt noch einmal für Kaffee und Kuchen wiederkommen.

Düne 13, Restaurant Norderney, Inselblogger NorderneDüne 13 
Nach über 5 Stunden im Nationalpark Wattenmeer bin ich vor allem eins: hungrig.  Auf dem Rückweg vom Ostheller Parkplatz hielten wir deshalb schon auf Höhe des Leuchtturms an. Meine Eltern waren zwei Tage zuvor schon im Café Leuchtturm, also setzten wir uns eine Etage tiefer in die Düne 13; Grill, Café und Biergarten in einem. Essen und Getränke wurden superfix gebracht – wären wir in dem Tempo durch den Nationalpark gewandert, hätte ich die Currywurst schon zum Mittagessen haben können. Das Essen wirklich lecker, im Vergleich zu anderen Biergärten eine großzügige Salatbeilage, die Mayo in einer essbaren Schale serviert, der Koch super freundlich und irgendwie auf Seebären-Art süß: Eine runde Sache.

Michelangelo Norderney ,Pizza Norderney, InselbloggerMichelangelo
Vom Innenraum des Michelangelos führte eine Warteschlange bis auf den Herrenpfad hinaus, obwohl das italienische Restaurant noch nicht einmal 45 Minuten geöffnet hatte. Mama und ich wollten aufgeben und weiterziehen, Papa hatte mehr Biss und reihte sich ein. Nach einer Weile konnten wir uns setzen – und ab da ging es fix: Obwohl das Restaurant voll besetzt war und dauerhaft weitere Gäste im Wartebereich standen, wurden Getränke und Essen schnell an den Tisch gebracht, die Kellner waren sehr aufmerksam und gut organisiert. Die Pizza war echt lecker, einziger Kritikpunkt ist die Lautstärke, die bei derart vielen Besuchern natürlich nicht ausbleiben kann.


zu tisch


Cocktailschmiede (4)
WhiskyPlaza
Das WhiskyPlaza ist vielen wahrscheinlich noch als Cocktailschmiede bekannt. Super gemütliches Ambiente, stilvolle Einrichtung, warmes Licht – ein Ort zum Wohlfühlen. Die Cocktailkarte ist extrem umfangreich und man findet gleich mehrere Drinks, die man probieren möchte. Problem dabei: Die Cocktails kosten einen guten Schein. Angesichts des großartigen Geschmacks zwar angemessen, dennoch bin ich nach dem ersten Cocktail (der wirklich, wirklich gut war) auf Kilkenny umgestiegen – schmeckt auch!

Riffkieker NorderneyRiffkieker
Im Riffkieker war ich bisher zweimal. Wie von vielen Restaurants aus kann man auch hier den Blick auf den Strand und das Meer genießen. Bei leichtem Schietwetter lässt es sich auch im überdachten Außenbereich gut aushalten, wenns draußen richtig eklig wird, ist es im Innenbereich umso gemütlicher. Beim ersten Mal gabs Milchreis, denn: Milchreis geht immer. Warm, Kindheit, Lecker. Gut, so richtig „mit Liebe selbst gekocht und stetig umgerührt“ hat die Schüssel jetzt nicht gerufen, zufrieden war ich aber trotzdem. Der Service: Aufmerksam, freundlich und als es dann doch windiger wurde, wurde mir ungefragt eine Decke gebracht.
Auch der Fisch mit Bratkartoffeln und Salat war lecker, kam als reichliche Portion und ist preislich – vor allem für die Lage – völlig in Ordnung.

Kaffeegenießerei Norderney Kaffeegeniesserei
Es mag den Anschein erwecken, als würde ich meine Tage nur in den Cafés Norderneys verbringen. Aber he – Ich habe keinen Backofen in meiner Wohnung und Kaffee und Kuchen sind einfach immer eine gute Idee. Eine wirklich gute Idee ist ein Kaffee von der Kaffeegeniesserei. Großartiger Kaffee, freundlicher Service, eine umfangreiche Kuchenauswahl und ziemliche große Kuchenstücke – wenn man dann noch einen Platz in der Sonne erwischt, kann der Tag kaum besser werden.

Neys PlaceneysPLACE
Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen der Yachthafen: Im alten Bootshaus lässt sich zu jeder Seite hin ein schöner Ausblick genießen. Die verschiedenen Räume sind mal stylisch-modern, mal gemütlich eingerichtet. Ich war an einem grauen, windigen Tag im neysPLACE – mit Blick aufs raue Meer haben Heidelbeerkuchen und Kaffee gleich noch besser geschmeckt. Ich hatte zwar meinen Laptop dabei, so richtig produktiv wurde ich aber nicht – sobald mehrere Leute im Raum sind, kann es hier doch etwas laut werden.

friedrich norderneyFriedrich
Das Friedrich Norderney auf der Friedrichstraße wurde mir schon mehrfach empfohlen – ob zum Frühstück, auf einen Kaffee oder zum Abendessen: Es soll immer lecker sein. Klar, bei mir muss ein Restaurant zuerst den Kuchen-Test bestehen. Und was soll ich sagen – das Friedrich hat bestanden. Sowohl drinnen als auch draußen kann supergemütlich gesessen werden und (Achtung!) der Schokokuchen war noch warm. Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Ihr wisst, dass das ein Traum ist.

Cafe Extrablatt
Im Café Extrablatt war ich zweimal: Abends für Cocktails, morgens zum Frühstücksbuffet. Zum Café Extrablatt muss ich eigentlich kaum was sagen, schließlich ist es in jeder Stadt von der Einrichtung über die Speisekarte hin zur Qualität nahezu identisch.
Plus: Große Auswahl am Buffet, viele &freundliche Kellner, günstige Preise
Minus: Extrem eng gestellte Tische & Lautstärke, Cocktails für unseren Geschmack viel zu süß

Kings Club
Die Bar von „Tante Jens“ ist bekannt, beliebt und enormer Urlaubermagnet. Entsprechend war der Kings Club auch gut gefüllt, während die Bars in der Nachbarschaft stark nach der letzten Runde für den Abend aussahen.  Die Bar: plüschig, bunt, bunte Lichter, Spiegelwände. Die Gäste (die ganz eventuell 10 Stunden vor uns mit dem Trinken angefangen hatten) hatten großen Spaß und nutzen minimalen Platz für maximale Tanzeinlagen.
Plus: Gute Stimmung, besondere Einrichtung
Minus: 5,50€ für 0,4 l Bier lassen mich augenblicklich undurstig werden

Weisse Düne
In der Weissen Düne war ich kürzlich schon einmal. Auch beim zweiten Mal schmeckt das Essen. Für mich aber noch viel wichtiger: Der ausgesprochen aufmerksame und freundliche Service. Müsste ich Stand Jetzt ein Restaurant auf Norderney in Sachen Service hervorheben, so wäre es definitiv die Weisse Düne!

Surfcafé
Das Surfcafé kann nicht nur gutes Frühstück, sondern auch eine super leckere Erbsensuppe. Ich habs statt Kaffee dieses Mal mit Milchkaffee probiert, aber auch der hat mich nicht wirklich abgeholt. Nächstes Mal dann eben Bier. 😉